
Bei den Indianern, die früher gelebt hatten, hieß es, dass Pferde, deren Fell von Natur aus mit drei verschiedenen Farben geschmückt ist, Glück bei der Jagd und im Leben bringen. Deshalb wollten auch alle Krieger des Volksstammes immer solche Pferde erwerben.
Eines Tages brachte eine Stute einer Familie mit vielen Söhnen ein solches Fohlen zur Welt. Unter den Brüdern gab es seitdem ständig Streit, weil jeder dieses eine Pferd haben wollte. Der weise Vater, der den Streit unter den Geschwistern lange beobachtet hatte, dachte über das Verhalten seiner Söhne nach und entschied sich für einen, der das Fohlen bekommen sollte. Als es Zeit war das Fohlen ans reiten zu gewöhnen wollten die Söhne natürlich wissen, wer das machen dürfte. Der Vater rief seine ganze Familie zusammen und redete mit wichtiger Stimme: „ Wegen einem Pferd wurde eure Geschwisterliebe zerstört, meine Söhne. Deshalb bekommt das schöne Pferd meine einzige Tochter.“ Das Mädchen war sehr glücklich, denn normalerweise dürfen Mädchen bei den Indianern nur bei Umzügen reiten. Voller Stolz nannte sie ihr eigenes Pferd „Apache“.









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