Nachtlichter
Licht ins Dunkel!
"Es ist ja so dunkel, dass ich meine eigenen Träume nicht mehr sehen kann."
(Laurin, 5 Jahre)
Kinder und einschlafen - das ist so ein Thema. Da gibt es viele Gründe, es nicht zu tun. Manchmal ist es der Durst oder "Pipi-Alarm". Manchmal sind es wichtige Kindergarten-Erlebnisse, die noch "raus" müssen. Manchmal sind es Geräusche, Einbrecher oder Monster. Und meistens ist es das Licht, bzw. das Nicht-Licht, also die Dunkelheit.
Gut, wenn es da Lösungen gibt. Noch besser, wenn nicht die grellen 40- oder gar 60-Watt-Lampen Tageslichtersatz schaffen müssen. Nachtlichter sind einfach die beste Erfindung der Menschheit!
Im hell erleuchteten Schlafzimmer, lässt es sich nicht gut schlafen. Der Grund: Bei Dunkelheit bildet die Zirbeldrüse unseres Gehirns das Hormon "Melatonin". Und das steuert unseren Schlafrhythmus - wir werden müde. Bei Helligkeit, wird die Melatonin-Ausschüttung gestoppt - wir werden wach und munter. Das erklärt auch, warum es sich im Sommer bei sonnigem Tageslicht leichter aus dem Bett kommen lässt, als an einem dunklen Wintermorgen.
Also: Nachtlicht in die Steckdose, Schlummerlicht an, Melatonin ins Blut und Träume werden sichtbar!
Tipp: In die Dunkelheit lauschen!
Warum nicht mal eine kleine Nachtwanderung mit Taschenlampe einplanen. Es ist abenteuerlich und spannend, sich einfach mal in die Dunkelheit zu wagen. Weil wir nachts nicht so viel sehen, arbeitet unser Gehör umso mehr. Viele Tiere sind nachts topfit, da können ihre Geräusche "entschlüsselt" werden. Und das kann wiederum das nächste Einschlafen ein wenig erleichtern.
Autorin: Ursi Zeilinger


























