Anbindepflog
Zum Festbinden des Pferdes benötigt man einen Anbindepflog.
Aufrichtung
Ein gut versammeltes Pferd erscheint vorne plötzlich größer zu werden, obwohl Kopf und Hals sich keinesfalls nach oben strecken - dies nennt man Aufrichtung.
Zu diesem Eindruck kommt es, weil die Hinterhand des Pferdes stärker untersetzt - es wird also hinten tiefer.
Wird nur der Kopf des Pferdes zur Brust gezogen aber die Hinterhand nicht aktiviert, spricht man von falscher Aufrichtung und vom falschen Knick. Hierbei wird der Unterhals des Pferdes herausgedrückt und die Hinterhand fällt auseinander.
Bandagen
Bandagen werden angelegt um das Pferdebein zu schützen, oft in Verbindung mit einer weichen Unterlage.
Brauner
Als Brauner bezeichnet man ein Pferd mit braunem Fell und schwarzer Mähne und Schweif.
Bei sehr jungen Fohlen sind die später schwarzen Bereiche der Beine des Braunen gewöhnlich noch hell, teilweise sogar fast weiß.
Braune haben im Winter oft ein dunkleres Fell als im Sommer.
Braun mit seinen Schattierungen ist die häufigste Pferdefarbe und kommt in nahezu allen Rassen vor. Der Cleveland Bay und der Maremmano sind Rassen, bei denen es ausschließlich Braune gibt.
Cavaletti
Cavalettis sind etwa 3m lange Stangen, die an den Enden in Kreuzen befestigt sind. Durch das Drehen der Kreuze lassen sich verschiedene Höhen erreichen. Man benutzt Cavalettis zur Springgymnastik.
Chaps
Chaps sind lederne Beinkleider ohne Gesäß, die von Cowboys beim Reiten getragen werden. Die Chaps sollen die Beine und auch die Hosen schützen, z. B. vor Dornengestrüpp, vor den den Hörnern der Rinder, bei der Arbeit mit dem Lasso oder bei Hufarbeiten vor Verletzungen mit dem Hufmesser.
Es gibt viele Formen von Chaps: Die engen Shotguns, die heute vor allem im Norden getragen werden, die weit geschnittenen offenen Batwings, die vor allem im heißen Texas verbreitet sind, und vor allem in Kalifornien die nur bis knapp unters Knie reichenden Chinks. Im Norden werden im Winter Woolies getragen, das sind Chaps aus Ziegenhaar, die darüberhinaus meist gefüttert sind. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie sich bei Regen mit Wasser voll saugen und dadurch sehr schwer werden.
Man fertigt sie heute als eine Art Lederhose ohne Schritt, deren Bund vorn gegürtet und/oder hinten geschnürt wird. Sie bedecken nur die Beine und manchmal lediglich deren Vorder- bzw. Rückseite, da man sie als Schutz über der eigentlichen Hose tragen kann.
Bei den Englischreitern verbreitet sind sogenannte Minichaps, eine Ar Gamaschen, die häufig in Kombination mit z. B. Chelsea-Boots oder auch anderen Schuhen als Ersatz für Reitstiefel getragen werden.
Dressursattel
Dieser flachgebaute Sattel zeichnet sich durch seine langen, schmalen, Sattelblätter, die dem Reiter einen Sitz mit nahezu gestreckten Beinen und eine genaue, punktuelle Kreuz- und Schenkeleinwirkung ermöglicht, aus.
Einstreu
Einstreu nennt man das Material, mit welchem der Boden der Pferdebox oder auch der Ruheplatz eingestreut wird. In den meisten Fällen nimmt man hierfür Stroh oder Späne.
Equiden
Equiden nennt man alle pferdeartigen Säugetiere. Dazu gehören auch Esel, Zebras und Mischlinge.
Exterieur
Exterieur nennt man das äußere Erscheinungsbild des Pferdes. Die Relation der Körpermerkmale zueinander und deren Beurteilung können über die Leistungsfähigkeit des Pferdes und seinen optimalen Verwendungszweck Aufschluss geben.
Fessel
Die Fessel ist der Teil des Pferdebeines oberhalb von Huf und Krongelenk.
Fohlen
Ein Fohlen ist ein Jungtier der Familie Einhufer und Kamele. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff Fohlen ein Hauspferd, das noch kein Jahr alt ist.
Ist das Fohlen als späteres Reitpferd, Kutschenpferd oder Arbeitstier gedacht, ist es wichtig, es von der Geburt an an Menschen zu gewöhnen, und es geduldig und liebevoll, aber konsequent zu erziehen. Dabei gibt es zwei Erziehungs-"Schulen": die klassische Erziehung und das so genannte Imprinting.
Diese Art der Erziehung beginnt meist ein bis zwei Tage nach der Geburt des Fohlens. Dabei soll das junge Pferd langsam an den Menschen gewöhnt werden. Anfangs geht es vor allem darum, dass es den Menschen auf sich zukommen und sich berühren lässt. Wenn es sich an den Menschen gewöhnt hat, ist der nächste Schritt, dem Fohlen ein Halfter anzulegen und mit den Führübungen zu beginnen. Reagiert das Fohlen gut auf Halfter und Führstrick, kann auch mit Übungen wie Hufe geben begonnen werden. Die oben genannten Übungen sind besonders dann wichtig, wenn das Fohlen einen Tierarzt oder Hufschmied braucht. Man soll einem Fohlen schon früh das Hufegeben beibringen.
Fuchs
Der Fuchs ist ein Pferd mit bräunlichem, rötlichem oder gelblichem Fell und normalerweise gleichfarbigen, manchmal auch hellerem Langhaar.
Die Fuchsfarbe ist naheliegenderweise vom Fuchs - worunter wir gewöhnlich den Rotfuchs verstehen - abgeleitet.
Der Fuchs trägt bräunliches, rötliches oder gelbliches Fell und normalerweise gleichfarbiges, aber auch helleres Langhaar. Die Hufe sind dunkel, die Augen dunkel- bis hellbraun.
Den Fuchs gibt es in vielen verschiedenen Schattierungen: Hellfuchs, Kupferfuchs, Rotfuchs, Dunkelfuchs, Kohlfuchs und Fuchs. Dabei wird nach der Helligkeit oder Dunkelkeit des Felles unterschieden.
Führstrick
Ein Führstrick wird in Verbindung mit dem Stallhalfter benutzt und dient lediglich dem Führen des Pferdes zu einem anderen Ort. Ein Führstrick sollte mit einem Panikhaken versehen sein.
Galopp
Der Galopp ist eine schnelle Dreitaktgangart, für den Rechtsgalopp ist die Bewegungsfolge links hinten – links vorne und rechts hinten – rechts vorne, dann ausgeprägte Schwebephase. Er kann auch spiegelbildlich als Linksgalopp geritten werden.
Der Galopp kann als eine Abfolge von Sprüngen aufgefasst werden.
Je schneller der Galopp geritten wird, umso größer ist der zeitliche Unterschied zwischen links hinten und rechts vorne. Der Unterschied ist allerdings so gering, dass er für den Reiter unbedeutend ist. Es gibt jedoch zwei Fälle, in denen der Viertakt deutlich sichtbar wird: Beim sehr schnellen Renngalopp sowie beim extrem langsamen Galopp. Letzterer ist je nach Reitweise erwünscht oder verpönt.
Gamaschen
Als Gamaschen (Beinlinge, Kamaschen, Gamaschenschuhe), eigentlich Socken ohne Sohlen, werden Fußbekleidungsstücke aus Tuch, Leinwand, Kunststoff oder Leder bezeichnet, die früher seitlich geschnürt oder geknöpft wurden.
Gamaschen sind Strümpfen nachgeformt. Sie sind, an den Schuh anschließend, je nach Einsatzgebiet verschieden lang und können bis über das Knie reichen. Gamaschen sollen gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in die Schuhe sowie das Bein gegen Verletzungen durch Gestrüpp schützen. Außerdem dienen sie als Kälteschutz.
Ganaschen
Die seitlichen Übergänge vom Pferdekopf zum Pferdehals am unteren und hinteren Rand nennt man Ganaschen.
Eine zu enge Stellung der Ganaschen macht es dem Pferd schwer bis unmöglich, die bei der Dressur geforderte Haltung anzunehmen. Daher ist die Ganaschenweite mitentscheidend für die Eignung des Pferdes zum Reitsport.
Gangarten
Pferde verfügen über maximal 5 verschiedene naturgegebene Grundgangarten - Zu den Gangarten die jedes Pferd beherrscht gehören der Schritt, Trab und Galopp. Der Takt und die Fußfolge ergeben eine Gangart. Die heute ebanfalls vorhandenen, herausgezüchteten Gangarten Renntrab, Rennpass und Renntölt stellen extreme Leistungsanforderungen an das Pferd.
Gerte
Die Gerte, auch Reitstock genannt, ist ein stockartiges Hilfsmittel zwischen 50 und 130 cm, das ursprünglich zum Berühren und Strafen des Pferdes beim Reiten entwickelt wurde. Die Gerte dient hierbei nicht nur der Strafe, sondern gibt dem Pferd auch Anweisungen, die mit den anderen Hilfen nicht oder nicht so deutlich zu geben sind.
Halfter
Knotenhalfter werden seit Jahrhunderten zur Arbeit mit Pferden verwendet.
Es wird aus einem einzigen langen Seil geknotet. Im Idealfall ist ein Knotenhalfter auf Maß gefertigt, so dass es dem Pferd richtig passt – denn im Unterschied zu vielen anderen Halftern ist es nur an einer Stelle verstellbar.
Die Knoten sitzen an sehr sensiblen Punkten am Pferdekopf, daher benötigt man wesentlich weniger Einwirkung als bei einem normalen Stallhalfter. Es kann zum Reiten und zur Bodenarbeit verwendet werden, Bewegungen und Signale lassen sich an einem durchhängendem Seil übertragen. Gleichzeitig kann eine zu starke Einwirkung dem Pferd leicht Schmerzen zufügen, weshalb auch das Anbinden mit Knotenhalfter ein sehr viel größeres Verletzungsrisiko birgt, falls das Pferd sich plötzlich losreißen will.
Das Stallhalfter wird dem Pferd um den Kopf gelegt und mit einem Panikhaken mit dem Führstrick verbunden. So wird das Pferd von der Weide geholt oder aus der Box geführt. Mit dem Strick wird es mit einem Anbindeknoten angebunden, beispielsweise zum Putzen oder zur Hufpflege.
Auf der Weide und in der Box wird das Halfter abgenommen, damit das Pferd sich damit nirgends festhängen kann. Auch beim Reiten wird das Halfter abgenommen, damit es nicht unter dem Zaumzeug scheuert.
Hengst
Ein Hengst ist ein männliches Tier der Familie Einhufer und Kamele. Das weibliche Gegenstück zum Hengst ist die Stute. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff Hengst ein männliches, unkastriertes Pferd, während ein kastrierter Hengst Wallach genannt wird.
Heu
Als Heu bezeichnet man die getrocknete oberirdische Biomasse von Grünpflanzen (Gräser und Kräuter). Es dient in der Regel als Futter für Nutz- und Haustiere.
Regional unterschiedlich wird in Süddeutschland nur der erste Schnitt als das eigentliche Heu bezeichnet – er enthält aufgrund der holzhaltigen Grashalme weit mehr Faserstoffe und ist besonders für Pferde geeignet. Der zweite und die weiteren Grasschnitte (heute werden Heuwiesen bis sechs mal im Jahr geschnitten) werden Grummet, in der Schweiz auch Öhmd, Ohmed, Amet, oder Emd genannt.
In Norddeutschland findet diese Unterscheidung nicht statt, sondern dort wird getrocknetes Gras allgemein als Heu bezeichnet.
Hufe
Der Huf ist ein das Zehenendglied umschließendes Horngebilde. Vergleichend-anatomisch entspricht der Huf dem Fingernagel des Menschen. Der Huf ist eine modifizierte äußere Haut, bei der die Unterhaut außer im Bereich der Polster fehlt und die Epidermis stark verhornt ist.
Der Huf des Pferdes ist von zentraler Bedeutung für seine Gesundheit. Er muss nicht nur in der Lage sein, das Gewicht des Pferdes zu tragen, sondern darüber hinaus die Stoßwirkung jedes Schrittes und Sprungs abfedern, um bleibende Schäden an den Gelenken zu verhindern. Darüber hinaus ist er durch seinen Aufbau in der Lage, die Durchblutung des Hufes unter Belastung nicht nur zu gewährleisten, sondern sogar zu verstärken. Im Wesentlichen besteht der Huf im vorderen Bereich aus einem recht starren Teil, der einen festen Stand gewährleistet, und dem hinteren Teil, der vor allem für die Stoßbrechung zuständig ist.
Instinkt
Der Instinkt bezeichnet meist die unbekannten, inneren Grundlagen („Antriebe“) von einem Tier.
Das angeborene instinkte Verhalten der Tiere sind u.a. Nahrungsaufnahme, Sexualtrieb,Herdentrieb, Selbsterhaltungstrieb usw.
Jockey
Ein Jockey ist ein Berufs-Pferderennreiter. Um sich als Jockey oder Jockette bezeichnen zu dürfen, muss die Person eine dreijährige Ausbildung bei einem Trainer absolviert, sowie eine Abschlussprüfung bestanden haben und mindestens 50 Rennen gewonnen haben.
Kaltblut
Als Kaltblüter werden in erster Linie bestimmte Pferderassen, die schweren Zugpferde, bezeichnet. Selbstverständlicherweise sind sie gleichwarm wie alle Säugetiere und Vögel. Sie zeichnen sich durch ein hohes Körpergewicht und ein ruhiges Temperament aus, im Gegensatz zu Warmblütern, die häufiger als Reitpferde eingesetzt werden.
Bis Mitte des letzten Jahrhunderts war die Nutzung von Kaltblutrassen wie Shire Horse und Belgier in Industrie und Landwirtschaft weit verbreitet. Auch wenn ihr Bestand seit dieser Zeit stark geschrumpft ist, scheint er dennoch gesichert. Kaltblutpferde werden heute noch in der Forstwirtschaft eingesetzt, wenn die Nutzung schwerer Maschinen nicht möglich oder nicht erwünscht ist. Außerdem erleben sie als Freizeit- und Familienpferde jüngst ihren "zweiten Frühling".
Kandare
Die Kandare ist Bestandteil eines speziellen Zaumzeugs für Pferde. Dabei gibt es gewisse Unstimmigkeiten bei der weiteren Verwendung des Begriffes für alle Stangengebisse mit Hebelwirkung in verschiedensten Reitweisen und der engeren Verwendung des Begriffes für die Kombination von einem solchen mit einer Unterlegtrense zur Kandarenzäumung in der klassischen westeuropäischen Reitwei
Kardätsche
Die Kardätsche (von lat. carduus, "Distel") bezeichnet eine relativ feine Bürste zum Reinigen und Glattstreichen des Fells (z. B. von einem Pferd oder Rind), nachdem es mit einem Striegel angerauht wurde.
Bei den unbemuskelten Körperteilen (z. B. an den Gelenken) darf man nur leichten Druck anwenden, wichtig ist immer, dass das Tier die Fellpflege als angenehm empfindet.
Früher wurde die Kardätsche aus den Fruchtständen der Kardendistel hergestellt.
Kopfstück
Das Kopfstück ist das Teil der Zäumung welches das Gebiß oder den Nasenbügel festhält. Es liegt direkt am Kopf des Pferdes auf.
Koppel
Die Koppel bezeichnet einen eingezäunten Auslauf für Pferde, der nicht als Weide bepflanzt ist (spezielle Pferdekoppel).
Koppeln sollen Pferden in Zeiten, in denen sie nicht auf der Weide sein können, z.B. außerhalb der Weidezeit im Winter, wenigstens eine eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit bieten. Sie erfordern relativ wenig Reinigungsaufwand und das Pferd steht dem Reiter jederzeit schnell zur Verfügung.
Wegen der starken Beanspruchung muss der Boden einer Koppel besonders trittfest sein. Daher erhält er einen besonderen Aufbau aus mehreren Schichten: üblicherweise folgt eine unter der Sohle verlegten Drainage eine Tragschicht aus zunächst grobem Material (Kies, Split) mit nach oben zunehmend feiner werdender Körnung, der sich eine Trennschicht aus Pflaster, Rasengittersteinen oder speziellen Matten anschließt. Den Abschluss bildet die Tretschicht aus Sand.
Kruppe
Kruppe wird der hintere Bereich des Pferderückens genannt.
Sie ist ein entscheidendes Merkmal für die Verwendbarkeit eines Pferdes. Eine sehr gerade flache Kruppe, wie sie häufig bei Rennpferden anzutreffen ist, ist für einen flachen schnellen Galopp zwar zuträglich, ist gleichzeitig aber hinderlich für eine hohe Tragfähigkeit und kann auch ein gutes Untertreten in der Versammlung behindern. Eine steil abfallende Kruppe ist dagegen gut für die Tragfähigkeit und für schwere Kaltblüter auch durchaus gewünscht, aber hinderlich für Dressur- und Springsport. In Dressur- und Springsport ist die schräge gut gerundete Kruppe erwünscht, die bei guter Tragfähigkeit auch einen optimalen Bewegungsspielraum bietet. Bei Kaltblütern ist eine gespaltene Kruppe erwünscht - die Kruppe wirkt durch starken Muskelaufbau, als sei sie gespalten.
Langhaar
Als Langhaar bezeichnet man die Mähne, den Schopf, Wimpern, Nasehaare, Ohrenhaare, Kötenbehang und den Schweif des Pferdes. Es ist nicht dem Haarwechsel unterworfen und dient dem Schutz des Pferdes. Mit dem Langhaar schützt es sich vor lästigen Insekten, Nässe, Staub und Fremdkörpern.
Longe
Eine sieben bis zehn Meter lange Leine, mit der das Pferd im Kreis bewegt wird.
Bei der Ausbildung von Fahrpferden aber auch anderen Pferden wird auch mit zwei Longen gearbeitet, dies wird dann Doppellonge genannt.
Mähne
Als Mähne sind sowohl Stirnschopf als auch die Halsmähne zu bezeichnen. Bei Wildpferden findet man die Halsmähne nur als Stehmähne und sie unterliegt einem jährlichen Haarwechsel. Die meisten Pferderassen haben dagegen eine Fall- oder Hängemähne, die im Fellwechsel nicht ausfällt.
Mähnenkamm
a) Der Oberrand des Halses aus welchem die Mähne wächst.
b) Ein Kamm mit dem die Mähne verzogen (kürzen, auszudünnen und auf eine Länge bringen) wird.
Nüstern
Die Nüstern gehören zu den Sinnesorganen der Pferde. Ein Pferd riecht und atmet damit. Die Nüstern sind umgeben von feinen Härchen, die das Tasten ermöglichen.
Offenstall
Die Offenstallhaltung erfreut sich immer mehr Beliebtheit bei den Pferdebesitzern, weil sie den natürlichen Bewegungswünschen des Pferdes am nächsten kommt. In dieser artgerechten Form der Pferdehaltung hat das Pferd in einer Herde ein Stallgebäude und einen Auslauf oder eine Weide zur Verfügung und kann selber seinen Aufenthaltsort bestimmen.
Als Möglichkeit sich gegen Insekten und Witterung zu schützen, steht den Pferden ein Unterstand zur Verfügung, den sie jeder Zeit aufsuchen können.
Je weniger Pferde in einer Offenstallgruppe sind, desto eher werden Neuankömmlinge aufgenommen. Eine einwandfreie, immer funktionierende Wasserversorgung ist unumgänglich.
Pad
Rechteckige oder an den Ecken nur leicht abgerundete Sattelunterlage die vorwiegend im Westernreitsport Verwendung findet.
Panikhagen
Ein Panikhaken ist ein Verschluss, der sich im Gegensatz zum Karabinerhaken auch unter starkem Zug noch leicht öffnen lässt. Er wird in der Landwirtschaft und im Reitsport als Sicherheitsinstrument z. B. beim Führen von Pferden, eingesetzt. Scheut beispielsweise ein Pferd, so kann man im Notfall den Panikhaken öffnen und das Pferd damit freigeben.
Pass
Beim Pass handelt es sich um eine laterale Gangart im Zweitakt in zwei Phasen, bei dem die gleichseitigen Beinpaare abwechselnd auffußen. Das Pferd fällt dabei von einer Lateralen auf die andere. Ruhiger Passgang kann als Ganglage bei Gangpferdearten auftreten. Diese Form von Pass kann jedoch auch bei Dreigängigen Pferden auftreten, wenn ein Pferd stark verritten und aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Pass ist in dieser Form bei jedem Pferd absolut unerwünscht. Wird ein Pferd im Pass geritten, wird es immer steifer, da es sich in dieser Gangart kaum biegen kann. Dies führt langfristig zu schweren Verspannungen und Schäden.
Pferderassen
Der Ausdruck Rasse findet bei der Klassifizierung von Pferden Verwendung. Einen spezifische Bedeutung erhält er erst in Zusammenhang mit einer konkreten Pfrederasse. In einer Rasse werden alle Pferde innerhalb einer Pferdeart beschrieben.
Polo
Polo ist eine Mannschaftssportart, bei der die auf Pferden reitenden vier Spieler pro Team einen sieben bis acht Zentimeter großen, 130 Gramm schweren Ball mit einem langen Holzschläger in das gegnerische Tor schlagen müssen. Jeder Spieler braucht im Wettkampf einen Polohelm mit optionalem Gesichtsschutz und mehrere Pferde zum Wechseln, um die Belastung für die Tiere erträglich zu gestalten.
Pony
Alle Pferde, die im Stockmaß nicht größer sind als 148 cm und im Sport eingesetzt werden, werden als Ponies bezeichnet.
Rappe
Rappen haben schwarzes Lang- und Deckhaar. Erscheint das Fell des Pferdes im Sommer heller, bezeichnet man es als Winterrappen, weil sie nur während der kalten Jahreszeit tiefschwarz sind. Bei den Sommerrappen ist es umgekehrt. Die Geburtsfarbe von Rappen ist häufig ein dunkles Grau.
Rappen sind relativ selten, obwohl es spezielle Rassen gibt, die auf ihre schwarze Fellfarbe gezüchtet werden(z.B. Friesen).
Reithalle
Ein ganz oder teilweise geschlossenes, überdachtes Gebäude, welches dem Reiten dient. Der Boden ist meist aus Sand und an den Seitenwänden befindet sich die sogenannte Bande. Eine gute Reithalle sollte den Mindestanforderungen für ein Dressurviereck entsprechen und eine Größe von 20x40 m haben. Viele Reithallen haben heute auch schon eine Größe von 20x60 m.
Reithelm
Ein Reithelm ist eine Kopfbedeckung für den Reiter. Eine guter Reithelm sollte eigentlich immer getragen werden, egal wie lange man schon reitet oder wie gut man ist.
Eine gute Passform ist ebenso wichtig, wie die verwendeten Materialien.
Sattel
Ein Sattel wird verwendet, um das Reiten für den Menschen komfortabler bzw. sicherer zu gestalten und gleichzeitig den Tierrücken zu schonen.
Heutige Sättel bestehen im Allgemeinen aus einem Sattelbaum aus Holz, Aluminium oder Fiberglasfaser, der dem Sattel die Form und Steifigkeit gibt und einem Körper aus Leder.
Sattelgurt
Der Sattelgurt hat den Zweck den Sattel am Pferd zu halten und muss deshalb aus besonders strapazierfähigem Material sein.
Er sollte möglichst glatt anliegen und darf nicht verdreht sein. Bei empfindlichen Pferde oder ungünstiger Sattellage kann der Sattelgurt mit einem Lammfellschutz überzogen werden.
Sattelgurte können aus verschiedenen Materialien bestehen. Gängig sind Schnurengurte, Neoprengurte und Ledergurte.
Schabracke
Die Schabracke ist eine Satteldecke, die insbesondere bei festlichen Anlässen und bei Wanderritten Verwendung findet.
Im Gegensatz zur normalen Satteldecke, die in Form des Sattels geschnitten ist, hat sie einen rechteckigen Zuschnitt, der meist länger ist als der Sattel. Bei Wanderritten bietet die zusätzliche Fläche die Möglichkeit, Taschen oder Schlaufen zur Unterbringung oder Befestigung von Gepäckteilen anzubringen, ohne dass diese am Pferderücken scheuern.
Schecke
Ein Schecke ist ein Pferd, dessen Körperbehaarung neben einer Grundfarbe klar umgrenzte weiße Bereiche aufweist, die über das Maß normaler Abzeichen hinausgehen.
Während in unserer Zeit bei den meisten Pferderassen Schecken unerwünscht sind und nicht zur Zucht zugelassen werden, waren Schecken früher aufgrund ihrer Besonderheit begehrte Pferde.
Die Schecken werden in verschiedene Variationen unterteilt, wie den Minimalen- (sehr wenig weiß) und dem Maximalen Schecken (sehr viel weiß).
Schimmel
Als Schimmel bezeichnet man ein Pferd beliebiger Rasse, das in beliebiger Farbe geboren wird, aufgrund des Grey-Gens allerdings allmählich weiß wird. Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich beim Schimmel um keine eigene Pferderasse. Wichtig für die Erbung des Grey-Gens ist allerdings, dass ein Elternteil des Pferdes ebenfalls das Grey-Gen besitzt und somit Schimmel ist.
Im weiteren Sinne wird das Wort oft für alle Pferde mit völlig weißem Fell und alle Pferde, deren Fellfarbe durch eine erhebliche Menge an weißen Stichelhaaren aufgehellt ist, verwendet. Diese Bezeichnung gilt jedoch als Veraltet.
Schritt
Der Schritt ist eine ruhige Viertaktgangart ohne Schwebephase, bei der das Pferd die Hufe in der Reihenfolge links vorne – rechts hinten – rechts vorne – links hinten setzt, wobei die Bewegungen sich ein wenig überlappen.
Der versammelte Schritt gilt in der Regel als die schwerste Gangart von allen. Wenn der Reiter durch eine übertriebene Hilfengebung, wie z. B. zu sehr an den Zügeln zu ziehen, das Pferd in seinem natürlichen Bewegungsablauf stört und sich das Pferd dadurch verspannt, kann es sein, dass aus Schritt Pass wird.
Schweif
Der Schweif oder Langhaare sind eine bei einigen Tierarten auftretende Sonderform der Haare. Wie ihr Name bereits anzeigt, sind sie besonders lang und besitzen eine lange Wachstumsphase. Außerdem sind sie relativ dick und dadurch nur wenig verformbar. Das Langhaar dient in erster Linie als Schutz vor Insekten. Auch das Haupthaar des Menschen gehört zu dieser Art von Haar. Man kann häufig beobachten, dass Pferde sich auch gegenseitig durch Schweifschlagen von Insekten frei halten.
Sporen
Sporen gibt es in den verschiedensten Ausführungen für die verschiedensten Reitweisen. Sporen dienen dem Verfeinern der reiterlichen Hilfen und sollten nicht als Marterinstrumente verwendet werde.
Steigbügel
Ein Steigbügel ist die Fußstütze für einen Reiter, die in Höhe der Füße seitlich vom Pferd herabhängt.
Auf Basis der Steigbügel entstanden zwei sehr verschiedene Reitstile, zum einen der „leichte“ Stil der eurasischen Steppen- und Wüstenvölker, bei dem der Reiter mehr auf dem Pferd hockt oder steht, um die Agilität zu optimieren und das Pferd für lange Strecken zu schonen. Auf der anderen Seite der „schwere“ Stil des westlichen Europas, bei dem der ggf. gepanzerte Reiter schwer im Pferd sitzt und sich mit vorgestreckten Beinen gegen den Sattel abstützt, um maximale Stabilität und Durchschlagskraft zu erreichen. Die Steigbügel waren eine der Grundvoraussetzungen für den Kampf der Ritter mit eingelegter Lanze ab dem 11. Jahrhundert nach Christus.http://de.wikipedia.org/wiki/Steigb%C3%BCgel_(Reiten)#cite_note-0
Striegel
Ein Striegel ist ein einfaches Werkzeug zur Pflege von Tieren mit Fell, um das Fell gegen den Strich aufzustellen, dadurch grob zu reinigen und die Muskeln zu massieren. Der Striegel darf nur auf muskulösen Körperpartien verwendet werden.
Nach dem Striegeln wird das Fell mit einer Kardätsche sauber gereinigt und glatt gestrichen. Striegel bestehen entweder aus Gummi, Kunststoff oder Metall, die gezähnte Rippen aufweisen.
Stroh
Stroh ist ein Sammelbegriff für ausgedroschene und anschließend getrocknete Halme und Stängel.
Das meiste Stroh wird als Humus- und Nährstoffquelle in den Boden landwirtschaftlicher Nutzflächen eingearbeitet, entweder direkt nach der Ernte oder – vermischt mit Tierexkrementen als Mist – nachdem es als Einstreu genutzt wurde. Einige Stroharten dienen auch als nährstoffarme Futtermittel.
Stute
Die Stute ist ein weibliches Tier der Familie Einhufer und Kamele. Das männliche Gegenstück zur Stute ist der Hengst. Umgangssprachlich bedeutet der Begriff Stute ein weibliches Hauspferd.
Tölt
Der Tölt ist eine Spezialgangart, die für den Reiter besonders angenehm und rückenschonend ist. Im Gegensatz zu Trab und Galopp hat Tölt keine Schwebephase, sondern ist eine gelaufene Gangart. Der Reiter sitzt fast erschütterungslos auf einem locker schwingenden Rücken. Tölt hat, abhängig von der Ganglage und Ausbildung des Pferdes, eine hohe Tempovarianz zwischen Schritt- und Galopptempo.
Die Fußfolge von Tölt ist dieselbe wie die des Schrittes: hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts.
Der Tölt und der Schritt sind Gangarten im Viertakt mit acht Phasen. Anders als beim Schritt wechseln sich im Tölt jedoch Ein- und Zweibeinstützen ab.
Trab
Der Trab ist eine schnelle Zweitaktgangart, bei der jeweils das diagonale Beinpaar gemeinsam vorgeschwungen wird. Zwischen den beiden Bodenberührungen gibt es dabei eine kurze Schwebephase. Die Einhaltung der Gangart ist wichtig im Trabrennen, bei Nicht-Einhaltung erfolgt Disqualifikation.
Man unterscheidet beim Dressurreiten versammelten Trab, Arbeitstrab, Mitteltrab und starken Trab.
Trense
Die Trense ist sicherlich die bekannteste Zäumung überhaupt. Eine Trense besteht aus dem Kopfstück, an dem das Gebiss befestigt wird und den Zügeln.
Turnier
Bei einem Turnier treten mehrere Einzelpersonen oder Gruppen in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander an.
Vollblut
Vollblüter sind Pferde, deren Abstammung auf Araberpferde zurückgeht. Dazu werden heute offiziell Vollblutaraber, das englische Vollblut und der Anglo-Araber gezählt. In Deutschland werden Vollblüter, die zur Veredelung eingesetzt werden, in Zuchtbüchern der veredelten Rasse gesondert gekennzeichnet.
Vollblüter sind durch einen sportlich-trockenen Körperbau, Sensibilität und viel Temperament gekennzeichnet.
Englische Vollblüter werden vorrangig für den Galopprennsport gezüchtet, finden jedoch auch Verwendung in anderen Bereichen des Reitsports und als Veredler in der Warmblutzucht.
Voltigieren
Voltigieren ist Turnen auf einem gehenden oder galoppierenden Pferd, das von einem Longenführer auf einem Kreis von ca. 15 m Durchmesser, dem Voltigierzirkel, geführt wird. Das Pferd läuft in den Gangarten Schritt, Trab oder Galopp.
Es turnen ein bis drei Voltigierer gleichzeitig auf und an dem Pferd. Als Halt dient ein Voltigiergurt, der mit zwei Handgriffen, einer Mittelschlaufe und zwei Fußschlaufen versehen ist. Zum Schutz seines Rückens trägt das Pferd zudem eine Voltigierdecke, das Pad, und eine Schaumstoffunterlage unter dem Gurt. Zur Ausrüstung gehören ferner eine Trense, Hilfszügel, Gamaschen, Bandagen oder Streichkappen. Die Voltigierer tragen während des Trainings möglichst eng anliegende Kleidung oder Trikots, da sonst Haltungsfehler nur schwer zu erkennen sind und man mit weiter Kleidung am Pferd oder Gurt hängen bleiben kann, sowie spezielle weiche Voltigierschuhe, ähnlich den Schläppchen von Turnern. Die Haare sollten aus Sicherheitsgründen zusammen gebunden und Schmuck und Uhren abgelegt werden. Gerade für Kinder ist das Voltigieren oft der Einstieg in den Pferdesport. Auch im Schulsport ist das Voltigieren bereits vertreten und findet reges Interesse.
Vorderzeug
Das Vorderzeug ist ein optionaler Bestandteil der Ausrüstung eines Pferdes mit welcher der Sattel daran gehindert wird, nach hinten wegzurutschen. Dies wird durch einen breiten Riemen aus Leder oder Gewebe erreicht, der an den Enden am Sattel im Bereich der Sattelkammer (Maria-Hilf-Ösen) befestigt wird und unterhalb des Halses um die Brust des Pferdes führt.
Optional wird der Riemen durch ein zusätzliches Teil zwischen den Vorderbeinen des Pferdes hindurch am Sattelgurt befestigt.
Vorderzeuge kommen vor allem im Springsport und beim Geländereiten zum Einsatz, werden aber auch bei der Arbeit mit jungen Pferden benötigt, deren Sattellage noch nicht ausgeprägt genug ist, um dem Sattel den nötigen Halt zu geben. Ein weiterer Einsatz ist bei Schulpferden, die Schulen über der Erde zeigen, da hier der Sattel ebenfalls leicht verrutschen kann, z.B. in der Lavade oder der Kapriole.
Vor allem im Spring- und Vielseitigkeitssport werden Vorderzeug mit einem elastischen Einsatz verwendet.
Wälzen
Pferde lieben es sich zu wälzen und man sollt ihnen die Möglichkeit dazu geben. Am liebsten wälzen sie sich im Sand, aber auch Schlamm und Schnee sind beliebte Plätze. Das Wälzen dient dem Schutz vor Parasiten und der Haut- und Haarpflege. Abgestorbene Haut und Haare werden so vom Körper gelöst.
Wallach
Männliche, kastrierte Pferde sind Wallache. Sie besitzen meist ein ausgeglicheneres Temperament als Hengste, da sie keine männlichen Hormone mehr produzieren können.
Viele Wallache sind sehr verspielt.
Warmblut
Jedes Pferd das nicht zu den Kaltblütern, Vollblütern, Trabern oder Ponys zählt, ist ein Warmblut, was aber nichts mit seiner Körpertemperatur zu tun hat. Meist sind es schwerkalibrige und sehr große Pferde mit ruhigem Temperament.
Westernreiten
Das Westernreiten hat seine Ursprünge in Amerika. Mit Westernreiten wird meist der Texas-Style gemeint, dieser entstand aus der täglichen Arbeit mit auf den Viehweiden.
Es gibt aber auch den California-Style, hierbei gehen die Pferde in höherer Versammlung und es wird (offenbar) mehr Wert auf die Optik von Sattelzeug und Zaumzeug gelegt.
Westernsattel
Westernsättel werden im Westernreiten und zunehmend auch im Freizeitreiten eingesetzt. Er bestand ursprünglich aus einem mit Rohhaut überzogenen Holzbaum und einem Aufbau aus Leder. Neuere, günstige Modelle werden auch mit Kunststoffbäumen und Leder- oder Kunststoffaufbauten gefertigt. Durch seine große Auflagefläche, die das Gewicht gut auf dem Pferderücken verteilt und seine Sitzform für den Reiter ist der Westernsattel gut geeignet für lang andauernde Ritte.
Widerrist
Der erhöhte Übergang vom Hals zum Pferderücken wird Widerrist genannt. Er spielt ein große Rolle bei Sattelpassgenauigkeit und sollte lang, gut bemuskelt und mindestens so hoch wie die Kruppe sein.
Widerristhöhe
Allgemeine Angabe der Größe eines Pferdes. Diese wird ermittelt mit dem Bandmaß oder Stockmaß.
Zäumung
Zäumung ist der Sammelname für Trense, Reithalter, Gebiß und Zügel. Es gibt aber auch gebisslose Zäumungen wie das Sidebull, Bosal oder Hackamore. Der Ausdruck kommt von Zähmen.
Zügel
Zügel verbinden das Gebiss im Pferdemaul oder die entsprechenden Teile einer gebisslosen Zäumung mit der Hand des Reiters. Sie entsprechen den Leinen des Kutschers.
Zügel gibt es in allen Variationen, aus unterschiedlichsten Materialien und Farben. Im Wesentlichen unterschieden werden die Zügelarten durch die Reitweise in der sie benutzt werden. Besonders gravierend sind die Unterschiede zwischen Westernreitstil und klassischer Reitweise, da beide den Zügeln eine unterschiedliche Bedeutung zukommen lassen.
Das in jedem Western zu sehende Anbinden des Pferdes am Zügel wird in Europa abgelehnt, da für das Pferd, wenn es sich erschrickt, ein erhebliches Verletzungsrisiko besteht. In Europa ist es allerdings auch üblich ein Pferd fest anzubinden, so dass es auch bei starkem Zug noch gehalten wird, während im Gegensatz dazu das Pferd in Amerika lediglich locker angebunden wird, so dass es sich bei Zug lösen kann, was die Verletzung ausschließt.

























